Ab 01.07.2020 ermöglicht der SV wieder die Durchführung aller Veranstaltungen, auch Zuchtschauen. 

Hierzu gelten unten stehende Richtlinien (Plugin nicht im mobilen Modus, bitte Anhang beachten!).

Bitte beachtet, dass es für die „Erklärung des OG-Vorsitzenden / des Veranstaltungsleitersein neues Formblatt gibt. Im Rahmen der Vorbereitungen für eine Veranstaltung ist bitte ab sofort und ausschließlich dieses neue Formblatt zu verwenden. 
Ihr findet alle Richtlinien / Formblätter auf der SV-Seite.

 

Durchführungsbestimmungen von Körungen in der Corona Krise

Wichtiger Hinweis bzgl. der Zuchtbewertung:

Solange aufgrund behördlicher Verbote ein Vorführen des Hundes auf einer Zuchtschau nicht möglich ist, muss der Nachweis der Zuchtbewertung „gut, sehr gut, vorzüglich“, vergeben durch einen SV-Richter, nicht vor der Körung vorliegen. Bei der Körung muss jedoch eine vorläufige Zuchtbewertung von mindestens „gut“ durch eine Einzelabnahme durch den Körmeister des SV am Tage der Körung vergeben werden. Die Einzelabnahme muss mit der Meldung zur Körung beim Zuchtbuchamt mittels Formular beantragt und von diesem genehmigt werden. Diese vorläufige Zuchtbewertung ist auf 6 Monate begrenzt. Für den Zuchteinsatz sind die Regelung der Corona-Notverordnung des SV zu Ziffer 4.1.1. der Zuchtordnung zu beachten.

RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG

  1. Allgemeine Regelungen
  • Während der Körung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen
  • Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesgruppe vorgeschriebenen Mindestabstand zu achten.
  • Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
  • Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
  • Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
  • Der Körstellenleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der beteiligten Personen.
  1. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten 3 bis 8 beschrieben sind.
  2. Herantreten an den Hund beim Abholen im Schutzdienst.   Das Abholen nach Einstellung des Angriffs erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der Körordnung. Durch Zurücktreten des Helfers nach dem Ablassen des Hundes, kann auch hier der Sicherheitsabstand bequem eingehalten werden.
  3. Identitätskontrolle bei der Abmeldung vom Schutzdienst.     Bei der Identitätskontrolle befinden sich der HF mit Hund und der Körmeister oder ein beauftragter Richter auf den zwei kurzen, gegenüberliegenden Seiten eines mindestens 1,50 m langen Tisches. Dadurch ist der Mindestabstand der beteiligten Personen eingehalten. Das Lesegerät liegt in der Mitte des Tisches. Der HF nimmt das Lesegerät und liest den Chip ab. Anschließend legt er das Lesegerät zurück in die Tischmitte und der Körmeister oder der beauftragte Richter liest die angezeigte Nummer ab. Das Lesegerät wird vor und nach dem Gebrauch mit einem Hygienetuch desinfiziert.
  4. Das Wiegen des Hundes.    Beim Wiegen achten der Beauftragte und der HF darauf, dass sie die Mindestdistanz beim Gesamtablauf des Wiegevorgangs nicht unterschreiten.
  5. Das Messen des Hundes.    Das Messen des Hundes wird vom HF (im Regelfall gemeinsam mit einer zweiten Person aus dem gleichen Haushalt) auf Anweisung des Körmeisters durchgeführt. Körmaß, Bandmaß und Büro- oder Vielzweckklammern liegen auf dem Tisch bereit. Wenn die Größe mit dem Körmaß gemessen worden ist, wird das Körmaß fixiert. Danach wird das Gerät in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Körmaß zu berühren. Der Vorgang wird beim Messen der Brusttiefe in gleicher Weise abgewickelt. Anschließend wird mit einem auf dem Tisch bereitliegendem Bandmaß der Brustumfang gemessen. Das genommene Maß wird mit einer Büroklammer oder einer Vielzweckklammer markiert. Danach wird das Bandmaß in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Bandmaß zu berühren. Das Körmaß und das Bandmaß werden anschließend desinfiziert. Die beteiligten Personen halten den Mindestabstand ein.
  6. Die Zahnkontrolle.    Für die Zahnkontrolle wird der Hund durch den HF in eine ruhige Sitzposition gebracht. Der Körmeister kann unter Einhaltung der Mindestdistanz das Gebiss beurteilen, indem der Hundeführer die Zähne des Hundes freilegt. Der Körmeister hält den Mindestabstand zum Hundeführer ein. Hunde, die sich diesem Procedere widersetzen und kein vollständiges Gebiss erkennbar ist, werden nicht angekört. Desweiteren sollte es auch kein Problem sein, dass der Körmeister selbst an den sitzenden Hund herantritt und die Zahnkontrolle selbst durchführt. Gut sozialisierte Hunde werden damit kein Problem haben.
  7. Die Hodenkontrolle.    Der HF steht vor seinem Hund und hält diesen am ausgestreckten Arm am Halsband fest. Der Körmeister tritt von hinten an den Hund heran und überprüft ebenfalls mit ausgestrecktem Arm die Hoden. Durch diese Positionierung ist der Mindestabstand eingehalten.

Die Landesgruppe Ostwestfalen Lippe ist sich der besonderen Verantwortung und auch der Risiken bei der Durchführung einer solchen Körung mehr als bewusst. Wir erwarten von allen Beteiligten, dass sie sich bedingungslos den aktuell geforderten Regularien unterwerfen und sichern den ausführenden Körorten die entsprechende Unterstützung zu, bei Nichteinhaltung von ihrem Hausrecht Gebrauch machen zu können.

Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur etc., dürfen an der Körung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.

Zuschauer, Beobachter und Begleitpersonen dürfen sich nur außerhalb des Vereinsgeländes, auf eigene Gefahr in angemessenen Abständen zueinander und zum Geschehen aufhalten und dem Procedere zuschauen.

Mit der Teilnahme verpflichtet sich der Körteilnehmer den Anweisungen des Körstellenleiters und des Körmeisters unbedingt Folge zu leisten und akzeptiert die genannten Durchführungsbestimmungen.

Weiterhin stellt der Körteilnehmer im Vorfeld alle handelnden Personen, die ausführende Orts – und auch die Landesgruppe bzgl. jedweder späterer Ansprüche im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Körung frei und nimmt auf eigenes Risiko, in eigener Verantwortung an dieser Veranstaltung teil.

LG Zuchtwart

Wilhelm Nordsieck

Es ist angedacht, dass die am 11.04. ausgefallene Körung in der OG Senne – Windelsbleiche nun am 20.06. stattfinden soll (vorbehaltlich der Zustimmung der HG).

Körmeister : Wilhelm Nordsieck
Körhelfer : Ilja Frische

Da es keine offiziellen Übungstermine mit dem Körhelfer auf dem Körgelände geben wird, sollten sich die Interessenten direkt mit dem Körhelfer in Verbindung setzen.

Bitte beachtet die SV-Richtlinien zur Durchführung von Körungen!

Wilhelm Nordsieck
LG Zuchtwart

Für die Körung am 11. April in Senne I / Windelsbleiche steht der Helfer an folgenden Terminen zum Üben zur Verfügung:

                         Mittwoch 1.4. und Dienstag 7.4. jeweils ab 18 Uhr

HIER findet ihr ein paar Bilder von der Schau in Gütersloh am 8.3.

Die OG Minden bietet für die Wesensbeurteilung am 4. April folgende Trainingstermine an:

21.03.2020 Uhrzeit 14:30
22.03.2020 Uhrzeit 10:00
29.03.2020 Uhrzeit 10:00

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