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ZS0920

Hitzschlag Hund
Gefahren und Abwehr


Für die derzeit anstehende extrem heiße Jahreszeit ein paar Informationen über die Gefahren, denen unsere Hunde jetzt ausgesetzt sind.

Beim Hitzschlag handelt es sich um eine starke Überwärmung des gesamten Organismus. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand und gehört schnellstmöglich in tierärztliche Hände.

Der Hund gehört zu den hitzeempfindlichen Tieren auf unserem Planeten. Hunde empfinden bereits Temperaturen ab 25 °C als eher unangenehm und reduzieren dann von sich aus ihre körperlichen Aktivitäten. Außentemperaturen bis zu 28° C können sie gerade noch selbst kompensieren, indem sie sich in den kühlen Schatten legen und über das Hecheln die angestaute Körperwärme nach außen abgeben. Das funktioniert aber auch nur, wenn sie die Möglichkeit haben Wasser aufzunehmen, um die Speicher wieder aufzufüllen.
Der Hund schwitzt nicht. Er reguliert den Wärmeaustausch von innen nach außen durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken unbedingt ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Ist ein solches Krankheitsbild erreicht, spricht der Organismus kaum noch auf fiebersenkende Medikamente an. Zellen sterben ab und Organe degenerieren. Im Endzustand kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen.
Der Hund hat auf der Haut so gut wie keine Schweißdrüsen, wie etwa der Mensch. Somit kann er nicht über diesen Weg der Außenverdunstung Körperwärme nach außen abgeben. Die wenigen Schweißdrüsen des Hundes befinden sich vorwiegend in den Ballen der Pfoten und der Nasenspitze. Er kann also einen Temperaturaustausch von innen nach außen und somit eine Abkühlung nur über das Hecheln vornehmen. Hecheln bedeutet aber auch einen Wasserverlust und kostet gleichzeitig sehr viel Energie. Hier kann der Hitzschlag bereits anfangen.

Risikofaktor: Anstrengung bei Hitze:
Nach jeder harten körperlichen Belastung steigt sofort die Körpertemperatur, egal ob im Sommer oder im Winter. Kommen dann noch hohe Umgebungs-temperaturen hinzu, die den Körper zusätzlich aufheizen, wird es gefährlich. Die maximale Atemfrequenz kann nach solchen Belastungen bis zu 400 Atemzüge pro min. betragen. Der Wasserverlust beim Hecheln kann dann bei knapp einem Liter pro Std. liegen.
Stark pigmentierte Hunde mit vielen Schwarzanteilen heizen intensiver auf, ebenso Hunde mit dichtem Haarkleid. Kommen diese beiden Komponenten (körperliche Arbeit und hohe Temperaturen ) zusammen, wird es problematisch. Sie bedeuten außerdem noch eine zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf. Der Hund hilft sich: sucht Schatten, kühlen Untergrund, hechelt, trinkt, beleckt sich (Verdunstungskälte).
Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt bei ca. 38 – 39° C. Erhöhte Temperatur haben wir zwischen 39° und 40° C. Fieber beginnt beim Hund ab 40° C. Bei 41° C wird das Blut vom Körperinneren in die äußeren Bereiche gepumpt, weil es dort schneller abkühlt und fehlt somit für die Versorgung lebenswichtiger Organe. Um die Durchblutung der großen Organe zu gewährleisten, drosselt dann der Körper wieder die Hautdurchblutung mit der fatalen Folge, dass noch weniger überschüssige Wärme nach außen abgegeben werden kann. Ein Teufelskreis!

Anzeichen eines Hitzschlags:
• Starkes, rasendes Hecheln
• Schleimhäute und Zunge des Hundes färben sich hellrot
• die Haut auf der Innenseite der Ohren errötet und glüht
• Taumeln / Gleichgewichtsstörungen
• Erbrechen, Krämpfe
• Apathie, Bewusstseinsstörungen

Symptome:
Erste Anzeichen einer Überhitzung: eine weit herausgestreckte Zunge bei lang gestrecktem Hals. (Im Sommer auf Zuchtschauen häufig zu sehen.) Weiterhin intensives Hecheln und Unruhe.
Nächste Stufe: der Hund taumelt, hat Schwierigkeiten zu stehen, das Zahnfleisch ist hellrot, die Ohren heiß und stark durchblutet, möglicherweise kommt Erbrechen hinzu.
Die totale Erschöpfung dokumentiert sich in Krämpfen und Bewusst-seinsstörungen. Diese Störungen verlaufen von „weggetreten“ bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislauf-beschwerden auf. Der aufgeheizte Körper reagiert: lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Temperatur weiter an bis 43° C gerinnt das körpereigene Eiweiß (Eiweiß ist der Baustoff für jedes Körpergewebe) was dann den Tod zur Folge hat.
Abzugrenzen ist der Hitzschlag von dem Sonnenstich. Der Sonnenstich entsteht allein schon bei intensiver Sonnenbestrahlung von Schädel und Nacken. Dabei kommt es zu einer Wärmestauung im Bereich des Gehirns, wodurch die Blutzirkulation besonders des Gehirns beeinträchtigt wird. Leider wird ein Sonnenstich häufig zu spät erkannt und kann ebenfalls tödlich enden. Das Gehirn dehnt sich aus, es entsteht ein massiver Innendruck im Schädel. Häufig führt dann eine Lähmung des Atemzentrums zum Tode.

Risikofaktor Auto :
Ein Auto heizt sich bei warmen Temperaturen oder gar in der Sonne innerhalb kürzester Zeit auf. 60°, 70° C. Innenraumtemperatur sind schnell erreicht.
Man sollte nicht unterschätzen, wie schnell ein Auto extrem heiß werden kann. Es reichen schon 10 Minuten in der Sonne um diese Temperaturen zu erreichen und Ihren Hund in Lebensgefahr zu bringen! Dunkle Autos heizen schneller auf als helle und speichern die Hitze länger.
Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?
• Verständigen Sie sofort die Polizei
• Helfen Sie umgehend

Erste Hilfe:
Schnellstens einen kühlen, schattigen Ort aufsuchen, mit der Zielsetzung, die Körpertemperatur des Hundes zu senken.
Das Tier beruhigen, jedwede Hektik vermeiden.
Den Hund auf die Seite legen, wobei die Zunge heraushängen muss. Den Kopf leicht tiefer lagern als den Körper, den Hals gestreckt halten. Wenn möglich Körpertemperatur überprüfen.
Abkühlen von unten nach oben, bei den Pfoten anfangen, dann die Gliedmaßen, Die Kühlmaßnahmen langsam nach oben ausdehnen, bis zum Unterbauch und den Lenden, mit kühlem, frischem oder fließendem Wasser. Wenn vorhanden, eine kühle feuchte Decke als Unterlage. ( Achtung: erwärmt sich; schnell tauschen). Den Hund auf gar keinen Fall komplett in kaltes Wasser eintauchen.
Stirn, Nacken ebenso kühlen. Wenn vorhanden: Eisbeutel verwenden. Dann nur kurz, aber regelmäßig abtupfen, (Vorsicht: Gewebeerfrierung) Tücher wechseln. Alle 5 min. die Temperatur überprüfen. Die Körpertemperatur sollte nicht unter den Normalwert absinken.
Wasser darf nur schluckweise in 5 minütigen Abständen gegeben werden. Der Wasserverlust kann jetzt durch Trinken jetzt nicht mehr kompensiert werden. Der Hund gehört an den Tropf. Die große Gefahr bei Wasserverlust:: das Blut wird dicker. Das Herz pumpt massiv, nur die großen Arterien werden jetzt noch durchblutet, die Kapillaren nicht mehr, durch diese Unterversorgung kann Gewebe absterben. Vorsichtiges Massieren als Gegenmaßnahme kann parallel zu den genannten Erstmaßnahmen durchgeführt werden. Massieren hilft zusätzlich den Kreislauf anzuregen. Wenn sich der Zustand des Hundes stabilisiert hat, nach etwa 30 min. zum Arzt fahren. Während der Fahrt Fenster auf.
Auf keinen Fall den nassen, hechelnden Hund in die geschlossene Box packen. Wasser verdunstet, die Box wird zur Sauna. (Hitzestau)

Wichtigste Maßnahmen:

• vorab mit demTierarzt telefonisch Kontakt aufnehmen

• sicherstellen das die Praxis oder Klinik geöffnet hat

• Autoinnentemperatur herunterfahren ( Klimaanlage)

• erst dann den Hund ins Auto

• Frischluftzirkulation im Fahrzeug sicherstellen.

Ein mittlerweile bewährtes Hilfsmittel in Sachen „Abkühlung Hund“ bei großer Hitze, sind sogen. Kühldecken, Nackenkühler und Kühlmäntel. Vom Prinzip her, scheinen hier findige Anbieter etwas Zweckmäßiges erfunden zu haben. Das System der Kühlmäntel und Kühldecken für Hunde scheint einfach und wirkungsvoll: Die Decke wird mit einfachem Wasser feucht gemacht. Wenn das Wasser langsam verdunstet entsteht Verdunstungskälte. So hat der Hund immer die richtige Temperatur, denn je wärmer es ist, desto mehr verdunstet, desto mehr kühlt die Hundekühldecke.
Die kühlende Wirkung dieser Produkte entsteht durch einen einfachen, aber genialen Effekt: Das dreischichtige Material wird 45 – 90 Sekunden ins Wasser gelegt, das Wasser wird über hydrophile Fasern verteilt und über eine wärmeleitende Membran zur Verdunstung angeregt. Dabei entsteht Verdunstungskälte nach innen, die der Träger des Produkts sofort als angenehme Kühlung wahrnimmt – ohne dass er selbst dabei nass wird.
Je nach Außentemperatur kann dieser Kühleffekt bis zu acht Stunden anhalten.
Sollte die Kühlung nachlassen, kann das Produkt einfach erneut in Wasser eingeweicht werden, um die gewünschte Wirkung zu verlängern.
Es gilt, die Erfahrungen, die jetzt die ersten Hundefreunde mit diesen Produkten gemacht haben, zu resümieren, um nun auch eine endgültige Empfehlung aussprechen zu können. Man scheint aber hier ein probates Hilfsmittel gefunden zu haben, womit man einer Überhitzung vorbeugen kann und mit dem man eine schnelle und kontinuierliche Abkühlung erreicht.

Rund 42 % der über acht Jahre alten Hunde mit Altersbeschwerden haben Herz-Kreislaufprobleme. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach Tumoren die zweithäufigste Todesursache. Somit ist besonders auch der alte Hund bei Hitze gefährdet, selbst wenn er nicht mehr arbeiten muss. Er hat eine höhere altersbedingte Empfindlichkeit gegenüber Hitze.

Laut Paragraph 17 des deutschen Tierschutzgesetzes können Tierhalter, die ihr Tier einfach im Auto bei großer Hitze zurücklassen, mit einer eine Haftstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe belangt werden, wenn dem Tier etwas geschehen ist.

© by Wilhelm Nordsieck

 

29.08.2020 Kirchlengern

Körmeister: Wilhelm Nordsieck
Körhelfer: Tobias Blome

MSt: Christian Josephs, Pfingstweg 16, 32278 Kirchlengern
Tel.: 05223-9859441 , Mobil: 0171-9319819
e-Mail: c-t.josephs(at)web.de

 

Die Situation um die Corona Pandemie erfordert entsprechende Maßnahmen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden eine zusätzliche Körung anzubieten, um auch dem Bedarf in unserer LG gerecht werden zu können.
Wir wissen, dass wir aktuell nur eine begrenzte Anzahl von Hunden auf einer Körung seriös abarbeiten können und auch wollen, weil auch die jeweilige Genehmigungsbehörde (Ordnungsamt) immer ein Mitspracherecht hat.
Da wir keine zusätzlichen Risikofaktoren schaffen wollen, begrenzen wir die Teilnehmerzahlen in Abstimmung mit den Ordnungsämtern.
Somit sind wir jetzt in der Lage mit einem zusätzlichen Körtermin allen Anfragen für die Teilnahme an einer Körung gerecht zu werden.
Die Hygienebestimmungen werden in der gewohnten Form natürlich beibehalten. Bei unseren bisher vollzogenen Körungen war die Disziplin der Teilnehmer vorbildlich. Dafür möchte ich mich im Nachhinein bei allen Protagonisten recht herzlich bedanken.

LG Zuchtwart
Wilhelm Nordsieck

 

Ab 01.07.2020 ermöglicht der SV wieder die Durchführung aller Veranstaltungen, auch Zuchtschauen. 

Hierzu gelten unten stehende Richtlinien (Plugin nicht im mobilen Modus, bitte Anhang beachten!).

Bitte beachtet, dass es für die „Erklärung des OG-Vorsitzenden / des Veranstaltungsleitersein neues Formblatt gibt. Im Rahmen der Vorbereitungen für eine Veranstaltung ist bitte ab sofort und ausschließlich dieses neue Formblatt zu verwenden. 
Ihr findet alle Richtlinien / Formblätter auf der SV-Seite.

 

Durchführungsbestimmungen von Körungen in der Corona Krise

Wichtiger Hinweis bzgl. der Zuchtbewertung:

Solange aufgrund behördlicher Verbote ein Vorführen des Hundes auf einer Zuchtschau nicht möglich ist, muss der Nachweis der Zuchtbewertung „gut, sehr gut, vorzüglich“, vergeben durch einen SV-Richter, nicht vor der Körung vorliegen. Bei der Körung muss jedoch eine vorläufige Zuchtbewertung von mindestens „gut“ durch eine Einzelabnahme durch den Körmeister des SV am Tage der Körung vergeben werden. Die Einzelabnahme muss mit der Meldung zur Körung beim Zuchtbuchamt mittels Formular beantragt und von diesem genehmigt werden. Diese vorläufige Zuchtbewertung ist auf 6 Monate begrenzt. Für den Zuchteinsatz sind die Regelung der Corona-Notverordnung des SV zu Ziffer 4.1.1. der Zuchtordnung zu beachten.

RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG

  1. Allgemeine Regelungen
  • Während der Körung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen
  • Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesgruppe vorgeschriebenen Mindestabstand zu achten.
  • Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
  • Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
  • Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
  • Der Körstellenleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der beteiligten Personen.
  1. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten 3 bis 8 beschrieben sind.
  2. Herantreten an den Hund beim Abholen im Schutzdienst.   Das Abholen nach Einstellung des Angriffs erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der Körordnung. Durch Zurücktreten des Helfers nach dem Ablassen des Hundes, kann auch hier der Sicherheitsabstand bequem eingehalten werden.
  3. Identitätskontrolle bei der Abmeldung vom Schutzdienst.     Bei der Identitätskontrolle befinden sich der HF mit Hund und der Körmeister oder ein beauftragter Richter auf den zwei kurzen, gegenüberliegenden Seiten eines mindestens 1,50 m langen Tisches. Dadurch ist der Mindestabstand der beteiligten Personen eingehalten. Das Lesegerät liegt in der Mitte des Tisches. Der HF nimmt das Lesegerät und liest den Chip ab. Anschließend legt er das Lesegerät zurück in die Tischmitte und der Körmeister oder der beauftragte Richter liest die angezeigte Nummer ab. Das Lesegerät wird vor und nach dem Gebrauch mit einem Hygienetuch desinfiziert.
  4. Das Wiegen des Hundes.    Beim Wiegen achten der Beauftragte und der HF darauf, dass sie die Mindestdistanz beim Gesamtablauf des Wiegevorgangs nicht unterschreiten.
  5. Das Messen des Hundes.    Das Messen des Hundes wird vom HF (im Regelfall gemeinsam mit einer zweiten Person aus dem gleichen Haushalt) auf Anweisung des Körmeisters durchgeführt. Körmaß, Bandmaß und Büro- oder Vielzweckklammern liegen auf dem Tisch bereit. Wenn die Größe mit dem Körmaß gemessen worden ist, wird das Körmaß fixiert. Danach wird das Gerät in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Körmaß zu berühren. Der Vorgang wird beim Messen der Brusttiefe in gleicher Weise abgewickelt. Anschließend wird mit einem auf dem Tisch bereitliegendem Bandmaß der Brustumfang gemessen. Das genommene Maß wird mit einer Büroklammer oder einer Vielzweckklammer markiert. Danach wird das Bandmaß in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Bandmaß zu berühren. Das Körmaß und das Bandmaß werden anschließend desinfiziert. Die beteiligten Personen halten den Mindestabstand ein.
  6. Die Zahnkontrolle.    Für die Zahnkontrolle wird der Hund durch den HF in eine ruhige Sitzposition gebracht. Der Körmeister kann unter Einhaltung der Mindestdistanz das Gebiss beurteilen, indem der Hundeführer die Zähne des Hundes freilegt. Der Körmeister hält den Mindestabstand zum Hundeführer ein. Hunde, die sich diesem Procedere widersetzen und kein vollständiges Gebiss erkennbar ist, werden nicht angekört. Desweiteren sollte es auch kein Problem sein, dass der Körmeister selbst an den sitzenden Hund herantritt und die Zahnkontrolle selbst durchführt. Gut sozialisierte Hunde werden damit kein Problem haben.
  7. Die Hodenkontrolle.    Der HF steht vor seinem Hund und hält diesen am ausgestreckten Arm am Halsband fest. Der Körmeister tritt von hinten an den Hund heran und überprüft ebenfalls mit ausgestrecktem Arm die Hoden. Durch diese Positionierung ist der Mindestabstand eingehalten.

Die Landesgruppe Ostwestfalen Lippe ist sich der besonderen Verantwortung und auch der Risiken bei der Durchführung einer solchen Körung mehr als bewusst. Wir erwarten von allen Beteiligten, dass sie sich bedingungslos den aktuell geforderten Regularien unterwerfen und sichern den ausführenden Körorten die entsprechende Unterstützung zu, bei Nichteinhaltung von ihrem Hausrecht Gebrauch machen zu können.

Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur etc., dürfen an der Körung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.

Zuschauer, Beobachter und Begleitpersonen dürfen sich nur außerhalb des Vereinsgeländes, auf eigene Gefahr in angemessenen Abständen zueinander und zum Geschehen aufhalten und dem Procedere zuschauen.

Mit der Teilnahme verpflichtet sich der Körteilnehmer den Anweisungen des Körstellenleiters und des Körmeisters unbedingt Folge zu leisten und akzeptiert die genannten Durchführungsbestimmungen.

Weiterhin stellt der Körteilnehmer im Vorfeld alle handelnden Personen, die ausführende Orts – und auch die Landesgruppe bzgl. jedweder späterer Ansprüche im Zusammenhang mit seiner Teilnahme an der Körung frei und nimmt auf eigenes Risiko, in eigener Verantwortung an dieser Veranstaltung teil.

LG Zuchtwart

Wilhelm Nordsieck

Es ist angedacht, dass die am 11.04. ausgefallene Körung in der OG Senne – Windelsbleiche nun am 20.06. stattfinden soll (vorbehaltlich der Zustimmung der HG).

Körmeister : Wilhelm Nordsieck
Körhelfer : Ilja Frische

Da es keine offiziellen Übungstermine mit dem Körhelfer auf dem Körgelände geben wird, sollten sich die Interessenten direkt mit dem Körhelfer in Verbindung setzen.

Bitte beachtet die SV-Richtlinien zur Durchführung von Körungen!

Wilhelm Nordsieck
LG Zuchtwart

Für die Körung am 11. April in Senne I / Windelsbleiche steht der Helfer an folgenden Terminen zum Üben zur Verfügung:

                         Mittwoch 1.4. und Dienstag 7.4. jeweils ab 18 Uhr