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Ein erfülltes Leben hat in Frieden seine Vollendung gefunden.

Die Landesgruppe Ostwestfalen – Lippe nimmt Abschied von ihrem langjährigen Vorstandsmitglied, ehemaligem Zuchtrichter, Körmeister und ID Beauftragten

Heinz Grottendieck

*10.10.1934                        07.04.2022

 

Am 7.April 2022 verstarb 87 jährig, nach einem erfüllten Leben, unser langjähriger Zuchtrichter und Körmeister Heinz Grottendieck.

Ein Leben voller Tatkraft und Energie wurde durch einen sanften Tod beendet.

Heinz Grottendieck trat mit 21 Jahren dem Verein für Deutsche Schäferhunde bei. Insgesamt konnte er auf 66 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Des weiteren auf 33 Jahre Zuchtrichtertätigkeit im SV. Zahlreiche Ehrungen durfte er in dieser Zeit entgegennehmen.                                                                                          

Er hat sich in dieser Phase als Zuchtrichter und Körmeister die uneingeschränkte Achtung und Anerkennung aller Schäfer-hundfreunde, auch über unsere Landesgruppengrenzen hinaus, erworben.
In seiner Ortsgruppe, zu deren Gründungsmitgliedern er gehörte, war er jahrzehntelang ein wichtiger Aktivposten: 42 Jahre am Stück führte er seine OG Senne – Windelsbleiche als erster Vorsitzender, danach rückte er für den Zeitraum von 18 Jahren in die zweite Reihe. Darüber hinaus verwaltete er weitere 18 Jahre lang die Kasse der Landesgruppe.

Heinz Grottendieck ging es nie um Sympathiepunkte, der gerade Weg war ihm wichtig. Manchmal ein wenig unnahbar, aber immer ehrlich, gradlinig und zuverlässig. Hinter der vermeintlich rauen Schale verbarg sich ein großes Herz. Alte Weggefährten erinnern sich noch an so manchen geselligen Abend, als zu später Stunde das Akkordeon von ihm herausgeholt wurde

Die ostwestfälische Kultur hat ihn geprägt. Die Verbundenheit zu seiner Heimat findet sich auch in seinem Zwingernamen wieder:

                                Sennerblut      

Seinen größten züchterischen Erfolg feierte er auf der BSZS in Düsseldorf 1997, als er mit seinen Rüden Dolfo und Dando in der JHKL die Plätze 10 und 14 belegen konnte.

Mit dem Tod von Heinz Grottendieck verliert die Landesgruppe einen aufrechten und respektierten Amtsträger. Insbesondere unsere älteren Mitglieder erinnern sich gerne an die mit ihm verbrachte Zeit.
Wir wissen: Erst der Abschied von einem geschätzten Menschen macht dessen Verlust so richtig deutlich. Abschiednehmen bedeutet aber auch im Falle von Heinz Grottendieck Anerkennung für die Person und den Kollegen.  

Was bleibt ist Respekt, Dankbarkeit und viele gute Erinnerungen. 

Ich werde ihn als aufrechten und kompetenten Zuchtrichterkollegen stets in guter Erinnerung behalten.

 

Wilhelm Nordsieck

LG Zuchtwart

Im Namen der Mitglieder und des Vorstands der Landesgruppe Ostwestfalen Lippe

Liebe Landesgruppenmitglieder, 

wir haben Euch über die sehr erfolgreiche Spendenaktion der OG Espelkamp für die Ukraine auf unserer Homepage informiert.
Die Spendenbereitschaft für Futtermittel im Umfeld der Ortsgruppe Espelkamp ist nach wie vor sehr hoch und die Rückmeldungen aus der Ukraine belegen, dass die Spenden an richtiger Stelle angekommen sind.
Diese Umstände haben die Ortsgruppe dazu bewegt, einen weiteren Transport in die Ukraine zu organisieren.
Aktuell mangelt es nicht an Futterspenden, sondern der für den Transport benötigte Kraftstoff muss finanziert werden.
Die Landesgruppe möchte sich in der Form eines Spendenaufrufes an der Aktion beteiligen. 

Wenn Ortsgruppen oder auch gerne Einzelpersonen (!) Geld für die Aktion spenden möchten, dann überweist bitte die Spende auf das Landesgruppenkonto unter dem Verwendungszweck „Spende Ukraine“. 

Landesgruppe OWL
Volksbank Beckum Lippstadt
IBAN DE08 4166 0124 0796 7169 00

Zu Eurer Information: Es werden ca. 800 € für den Kraftstoff benötigt. Auch die Landesgruppe wird sich mit einem Beitrag an der Aktion beteiligen. 

Wir bedanken uns schon einmal für die Spendenbereitschaft. 

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hanswillemenke
LG-Kassenwart

Mehr als nur eine Geste.

Die rührige OG Espelkamp ist nicht nur präsent, wenn es darum geht eine Veranstaltung erstklassig durchzuführen. Man hat auch Herz und Engagement bewiesen, als es darum ging, für in der Not zurückgelassene, verwaiste Tiere Futter zu sammeln und dieses dann als Spende auf die Reise in Richtung Ukraine zu schicken.

Der Vorsitzende der OG Klaus Koch, als gewiefter Organisator, hat mit seinen Ortsgruppenmitgliedern den Wunsch, hier unbedingt helfen zu wollen, in die Tat umgesetzt. Das Ergebnis spricht für sich.

Wilhelm Nordsieck

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Krieg in Europa – Unsere Solidarität und aktive Hilfe für die Ukraine!

Mit dem Einmarsch russischer Truppen in das Staatsgebiet der Ukraine ist am 24. Februar 2022 passiert, was Generationen nicht für möglich gehalten hatten: ein ungerechtfertigter, bewaffneter Angriff auf ein demokratisches Land – Krieg in Europa.

Und wie in jedem Krieg wird es auch dieses Mal keine Gewinner geben, sondern nur Leidtragende in den beteiligten Ländern. Die Menschen in der Ukraine sehen sich unvermittelt einer unverschuldeten Notlage gegenüber und brauchen unsere schnelle, konzertierte und zielgerichtete Hilfe.

Aus diesem Grund haben die Vorstände des SV und der WUSV entschieden, mit zwei namhaften Spenden die Arbeit der „Aktion Deutschland hilft“ zu unterstützen.

Aktion Deutschland hilft / Nothilfe Ukraine

BEH und ADH
IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Commerzbank
Stichwort: SV/Nothilfe Ukraine

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn unsere Mitglieder diesem Beispiel folgen und mit ihren Spenden dazu beitragen, zielgerichtet denen zu helfen, die unter diesem Akt der ungerechtfertigten Aggression zu leiden haben.

Die Besonderheit der Menschen in der Ukraine und deren Gastfreundschaft wurde uns bereits bei vielen Gelegenheiten, u.a. der WUSV-Weltmeisterschaft 2011 in Kiew, unter Beweis gestellt.

Aus diesem Grund unterstützen SV und WUSV, aus eigenen Mitteln und zusammen mit unseren Partnern aus der Futtermittelbranche, den angefügten Aufruf aus Rumänien mit einer Lieferung Hundefutter an die moldawische Grenze, zur Weiterverteilung in die Ukraine. Seitens des SV wird hierbei die Logistik für die Lieferung nach Rumänien übernommen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Setecki

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Aussendung vom 28.01.2022 hatten wir Sie bezüglich der vorläufigen Regelung des SV zum Stockbelastungstest informiert.

Die Aussendung vom vergangenen Freitag an die Ausschüsse, das Richterkorps und die Ortsgruppen entsprang der Notwendigkeit, für die handelnden Personen im Prüfungsgeschehen eine gewisse Verhaltenssicherheit zu ermöglichen, da dem Verein zu diesem Zeitpunkt seitens des VDH noch keine konkrete Einschätzung hinsichtlich der Prüfungsordnung und eine Perspektive zum weiteren Vorgehen vorlag.

Diese Situation hat sich zwischenzeitlich dahingehend verändert, dass seitens des VDH eine Stellungnahme zur TSchHuV in der Hauptgeschäftsstelle eingelangt ist (siehe Anlage), in der unter anderem ausgeführt wird:

„Die gültigen Prüfungsordnungen VDH/FCI können weiter zur Anwendung kommen.“

Aus dieser Einschätzung des VDH kann man ableiten, dass die Fortführung des bisherigen Vorgehens/Handelns entsprechend den Vorgaben der Prüfungsordnung des VDH für dessen Mitglieder nicht im Widerspruch zu der Verordnung als geltende Rechtsnorm gesehen wird. Der VDH stützt diese Auffassung insbesondere auf eine Verlautbarung der Staatssekretärin Bender die die besonders auslegungsbedürftige Regelung des § 2 Abs.5 , zweiter Halbsatz der Tierschutzhundeverordnung dahingehend interpretiert, dass mit dieser Regelung nur die Verwendung Stachelhalsband-ähnlicher Produkte unterbunden werden soll (vgl. S.7 /8 des beigefügten VDH-Schreibens).

Gleichfalls wird vom VDH auch dargelegt, dass eine verbindliche Auslegung der TSchHuV und rechtssichere Vorgaben nicht geleistet werden können, da die dargestellten Neuerungen der Verordnung zu unklar gefasst sind und die Auslegung durch die örtlich zuständigen Behörden zu unterschiedlich sein wird, wie erste dem VDH zugegangene Rückmeldungen bereits gezeigt haben. Gleichfalls kann es eine belastbare Rechtsprechung dazu nicht geben.

Vor diesem Hintergrund können auch seitens des VDH nur Empfehlungen ausgesprochen werden.

Im Rahmen der Mitgliedschaft des Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. im VDH sind die Festlegungen des VDH als verbindlich anzusehen, so dass die Durchführung des Stockbelastungstests wie vorher, entsprechend den Festlegungen der Prüfungsordnung und unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen, erfolgen kann.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung.

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Setecki

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Videokonferenz hatten sich die Vertreter der prüfungsberechtigten Vereine im VDH über die Inhalte und Konsequenzen aus der nun seit 01.01.2022 geltenden Tierschutz-Hundeverordnung ausgetauscht.

Die Aussendung des Ausbildungswartes des SV, Wilfried Tautz, im Nachgang zu der Videokonferenz hat ein erstes Bild der mehrheitlichen Auffassungen unter den Teilnehmern der Konferenz vermittelt, so ist zu beachten, dass es hierzu noch keine offizielle Mitteilung des VDH gibt.

Auch wenn das Meinungsbild innerhalb der prüfungsberechtigten Vereine den Stockbelastungstest mehrheitlich als nicht relevant im Sinne der TierSchHuV einschätzt, so besteht hier nach Auffassung des SV-Vorstandes keine abschließende Rechtssicherheit. Zur Erlangung einer Verhaltens- und Rechtssicherheit für unsere Mitglieder sowie die amtierenden Richter und handelnden Helfer im Schutzdienst, ist seitens des SV ein Schreiben an das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ergangen, in dem das Ministerium zum Einklang der Sachverhalte „Softstock“ und „Stockbelastungstest im Rahmen der IGP-Prüfungen, etc.“ mit der aktuellen Rechtsordnung befragt wird.

In Ermangelung einer eindeutigen Regelung bzw. Einordnung der Begrifflichkeiten „Schmerz“ bzw. „schmerzhaft“ hat man sich im SV-Vorstand darauf verständigt, bis zum Vorliegen einer Antwort aus dem Ministerium, die nachstehende, vorläufige Regelung zur Durchführung der Stockbelastung im Rahmen der Leistungsprüfungen zu treffen:

Vor dem Hintergrund der aktuell geltenden Regelungen der Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV, gültig ab 01.01.2022) wird durch den SV-Vorstand bis zum Vorliegen einer verbindlichen juristischen Einschätzung der Festlegungen in der TierSchHuV festgelegt, dass die in den Bestimmungen (Prüfungsordnungen, etc.) für die Belastungsphasen beschriebene, sog. „Stockbelastung“ bis auf Weiteres durch den eingesetzten Helfer im Schutzdienst nur als Andeutung, ohne tatsächlichen Kontakt (Berührung) mit dem Hund, durchgeführt und beurteilt wird.

Wir bitten um freundliche Kenntnisnahme und Beachtung.

Freundliche Grüße aus Augsburg

Günter Oehmig
stellv. Geschäftsführer